1. ANWENDERFORUM BIGDATA MONITOR

26. Mai 2011: VW-Werk Emden

Bericht

Am 26.5.2011 durf­ten wir im Werk Emden die Teil­neh­mer des 1. ProcessMapper-Anwenderforums begrü­ßen. Beim Pro­cess­Map­per han­delt es sich um die Soft­ware, mit der die Logis­tik des Wer­kes Emden im März den e-logistics award 2011 für die hier rea­li­sier­ten Anwen­dun­gen gewann (siehe TeamT­ime 04/2011).

Orga­ni­siert wurde die­ses Anwen­der­fo­rum von der Werklo­gis­tik Emden in Zusam­men­ar­beit mit der LOC-Team AG, dem Unter­neh­men, das die Soft­ware an den Markt gebracht hat. Nach einer freund­li­chen Begrü­ßung der Gäste durch Herrn Peter Rie­chers, Lei­ter Logis­tik der VW Wer­kes Emden, stand es Herrn Enno Schulz zu, als ProcessMapper-Administrator, die Emde­ner Anwen­dung zu präsentieren.

Da Herr Dr. Daniel Maros­la­vac, von der Mar­ken­lo­gis­tik der AUDI AG in Ingol­stadt wegen der Asche­wol­ken am Him­mel über Nord­eu­ropa ver­hin­dert war, erfolgte sein Vor­trag über den Ein­satz des Pro­cess­Map­per in der Fahrzeug-Programmplanung als Inter­net­ses­sion. AUDI will mit die­sem Moni­to­ring der Pla­nungs­ab­wei­chun­gen die Pla­nungs­sta­bi­li­tät deut­lich verbessern.

Im Vor­trag der Herrn Peter Thoelen und Hans-Peter Löw von der SCHÜCO Inter­na­tio­nal KG in Bie­le­feld wurde ein sehr brei­tes Anwen­dungs­spek­trum für den Pro­cess­Map­per vor­ge­stellt. Alle auf­trags– und pro­duk­ti­ons­re­le­van­ten Daten und Para­me­ter inkl. der QS-Daten wer­den im Werk Bor­g­holz­hau­sen über den Pro­cess­Map­per einem ste­ti­gen Moni­to­ring unter­zo­gen. Bei SCHÜCO arbei­ten der­zeit ca. 35 Anwen­der mit die­sem Tool, dar­un­ter z.B. auch Schicht­füh­rer aus der Pro­duk­tion. So konn­ten bei SCHÜCO seit dem Ein­satz des Pro­cess­Map­pers die Fer­ti­gungs­lauf­zei­ten deut­lich redu­ziert, Lager­be­stände abge­baut, die feh­ler­kos­ten hal­biert und das Rück­stands­ni­veau fast hal­biert werden.

Herr Wolf­gang Rie­de­nauer von der Firma RRI Inter­na­tio­nal GmbH aus Dort­mund stellte den Teil­neh­mern den RRisk-Manager vor, eine Visua­li­sie­rung der Risi­ken und Ter­min­ver­züge in Groß­pro­jek­ten über den Pro­cess­Map­per. RRI plant und rea­li­siert Groß­pro­jekte, wie z.B. Kraft­werke, Stahl­werke, Raf­fi­ne­rien und andere Pro­duk­ti­ons– und Logis­tik­bau­ten sowie Hotels und Kon­fe­renz­zen­tren in aller Welt. So kön­nen das Manage­ment und die Pro­jekt­lei­ter sehr schnell dro­hende Pro­bleme in den Pro­jek­ten erken­nen und Gegen­maß­nah­men einleiten.

Am Ende stellte Ralph Hama­cher den Teil­neh­mern noch die neuen Funk­tio­nen vor, die der ab Juli ver­füg­bare Pro­cess­Map­per 3.6 jetzt zusätz­lich bietet.

Als wei­ter Fir­men nah­men an die­sem Anwen­der­fo­rum die Fir­men Vak­met Auto­mo­tive GmbH, Osna­brück, Come­pack GmbH, Hirsch­berg, Volks­wa­gen Osna­brück, Mahle Fil­ter­sys­teme GmbH, Werk Öhrin­gen und die ABB Auto­mo­tive Pro­ducts GmbH, Göt­tin­gen teil.

Die Teil­neh­mer nah­men – so die anschlie­ßende Befra­gung – sehr wert­volle Anre­gun­gen für Ihre eige­nen Anwen­dun­gen und die Nut­zung des Pro­cess­Map­pers mit nach Hause. Ins­ge­samt, so Feed­back, stellte sich her­aus, dass die ver­schie­de­nen Anwen­dungs­fälle zum Teil durch­aus über­trag­bar sind. Alle betei­lig­ten waren ein­stim­mig der Mei­nung, dass es sich hier um ein her­vor­ra­gen­des Tool zur Ana­lyse von Daten und Kenn­zah­len han­delt, mit dem man sehr gut auf einen Blick und sehr schnell Ver­hal­tens­mus­ter, Trends erken­nen, und dar­aus ggf. Hand­lungs­fel­der ablei­ten kann.

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